Partnergemeinde Hohenaspe in Schleswig-Holstein

Nach der Öffnung der Mauer und der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten 1990 haben die damalige Gemeindevertretung von Hohenaspe unter Bürgermeister Johannes Hansen und die Gemeindevertretung von Gielow einen Partnerschaftsvertrag geschlossen.

Gesangverein, Sportverein, Feuerwehr sowie Privatpersonen trafen sich wechselseitig in Gielow oder in Hohenaspe. Die Grundschule Hohenaspe und die Grundschule in Gielow organisierten im Jahr 1995 einen Schüleraustausch. Es entstanden viele Freundschaften, die teilweise noch heute bestehen.

Zum 10 jährigen Bestehen ist seinerzeit eine Delegation aus Gielow zu Gast in Hohenaspe gewesen. Einige Jahre später hat eine Abordnung aus Hohenaspe die Gemeinde Gielow anlässlich eines Feuerwehrjubiläums besucht.

Geografie

Hohenaspe liegt ca. 7,5 km nördlich von Itzehoe. Bekau, Rolloher Bek und Mühlenbach fließen durch die Gemeinde. Die Bundesautobahn 23 verläuft am westlichen Rand der Gemeinde.

Geschichte

Zusammen mit der Kirche wird das Dorf Aspe erstmals 1281 erwähnt. Mit dem freistehenden hölzernen Glockenturm war und ist die auf einem Hügel errichtete St.-Michaelis-Kirche weit in der Umgebung sichtbar. Wegen dieser hervorgehobenen Lage der Kirche wurde vermutlich der Ortsname im Laufe der Zeit in Hohenaspe verändert.

Der Ort

Als größte Gemeinde des Amtes mit 2.064 Einwohnern beherbergt Hohenaspe eine Grundschule mit Turnhalle, einen Kindergarten, eine Sozialstation und Gemeindeschwesternstation. Ein umfangreiches Sport- und Kulturangebot wird durch die vielen örtlichen Vereine angeboten.

Die Wohnqualität Hohenaspes wird auch durch die zahlreichen Geschäfte, viele Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Arztpraxen und einer Apotheke dokumentiert. Früher überwiegend landwirtschaftlich geprägt überwiegt heute die wohnliche Nutzung. Die Gemeindevertretung hat durch die Erweiterung des Gewerbegebietes einen weiteren Schritt für den Erhalt und die Erweiterung von Arbeitsplätzen gewagt. Die Planung von neuen Wohnbauflächen wird als kontinuierliche Aufgabe angesehen.

Die gute Wohnqualität begründet sich neben dem örtlichen Angebot auch in der Nähe der Gemeinde Hohenaspe zur Kreisstadt und mit den guten überörtlichen Verkehrsanbindungen. Die BAB 23 ist in 5 km erreichbar.

Ein Dorfzentrum ist neu entstanden. Auf der Fläche eines ehemaligen Bauernhofes ist ein Gewerbegebäude und ein vorbildliches Wohngebäude für altengerechtes Wohnen erstellt worden. Die 20 Wohnungen haben Größen zwischen 56 und 75 m2. Informationen erteilen hierzu die Gemeinde und das Amt Itzehoe-Land gern. Die Dorfmitte der Gemeinde verdient ihren Namen. Alle wichtigen Einrichtungen liegen zentral in unmittelbarer Nähe zueinander.

Dass neben dem Wachstum der Gemeinde auch auf Erhalt des dörflichen Charakters Wert gelegt wurde, zeigt sich auch dadurch, dass Hohenaspe 1989 mit Erfolg am Landeswettbewerb teilgenommen und 1991 als Kreissieger aus dem Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" hervorging.
 

Kontakt

Bürgermeister
Hans-Georg Wendrich
Lehmkuhle 6
25582 Hohenaspe

hohenaspe.blogspot.de